Der Bomber der Herzen präsentiert

John Known

28. September Berlin, Musik & Frieden
20. Oktober
Kusel, Hypnotize Festival
10. November Münster, Skaters Palace
22. November
Rostock, JAZ
1. Dezember
Essen, Hotel Shanghai
4. Dezember Leipzig, Conne Island
7. Dezember München, Milla
15. Dezember
Stuttgart, F&K


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Wido von Wienskowski

Info







Auf der Reise, Zwischenstop.

Mittzwanziger, Multitalent: John Known fährt seinen Film, zusammen mit der Fam, ohne alles andere. Alternativlos. Am 30.03.2018 erscheint S01E03. Produziert von SugaBoy, Berlin, ein weiterer Freshman, der das Game neu schreibt. Mit Features von Morten, Chima Ede, OG Keemo. John Known ist Künstler mit Konzept. Nach Freestyle Sessions, Songs mit Samy, Dasein als DJ, pointieren sich Einflüsse und Erfahrungen in den Episoden einer Serie, die er seit Sommer 2017 veröffentlicht. Erst mit S01E01 ein Nineties Throwback mit dem Meister dieses Fachs Figub Brazlevic, dann S01E02, angesiedelt im Post Trap Sound von Produzent und Pionier Yunis.


Längst ist John Known in Szene, Medien, Industrie als das innovative New Era Thing gesichtet, der Hype ist real. Die Hybris, in die John Known sticht, ist es aber auch. Das Langweilige, Inzestuöse der Szene ist Ausgangspunkt für Andersartigkeit. Es braucht keine Smoothies und Supreme, keine Nokia 5110 und Videos vom Squad am Corner, sondern Selbstbestimmtheit. Für John Known ist die deutschsprachige Szene ein offenes Buch, studiert, verstanden und abgehakt, hinterlässt er Kaffeeflecken auf den Seiten, die Portraits sein sollen.


Auf Boombap folgte Autotune. Ein Startschuss, ein Trailer und weiter gehts. Dabei sind es keine tiefen Gräben zwischen den einzelnen Episoden, aber Quantensprünge voll von Twists und Plots, eine Serie eben. Nun also der Sound von SugaBoy: reduziert, glasklar, on point. Die düsteren, drastischen Beats rollen einen Klangteppich aus, Verspieltes, Souliges bricht ihn auf. Darauf John Known: dirty, roh, unkonventionell, konsequent, kreativ. Eine eigene Atmosphäre. Und trotz des Epischen bleibt alles catchy, dank unglaublicher Präsenz am Mic, einer Stimme voll Energie, Echos und Timbre. Es ist Sound, der Clubluft in Scheiben schneidet und vor der Tür, aus Autos auf die Strassen der Sommernacht strömt. Es ist immer die Kombination mit dem Produzenten, die es ermöglicht, John Known ist nicht nur eine Person. Call it a Movement.


Es findet sich trotz des Abwechslungsreichen, Neudefinierten, kein Widerspruch im Werk von John Known. Denn Dogmen von früher, das Entweder-Oder im Rap, die Klassifikation in Old, New, Trap, Boombap und was wie real ist, greift hier nicht. Wir erleben eine Rückkehr zu den Werten von Hip Hop, als es easy war, unbedarft, ausprobieren, releasen und schauen was draus wird.


So evolutioniert John Known Epochen von Rap, mit sich als Protagonist und Träger des Staffelstabs. Running Rap, und der Läufer ist nicht einzufangen, er ist gekommen um Erwartungen zu enttäuschen indem er das Fundament neu definiert, mit jedem Release. Ihr könnt euch auf nichts verlassen, außer auf Talent, Mindset, Mut zum Bruch, keine Grenzen oder Genres, das ist Sound und nicht Schublade, es geht um Musik.


Lasst euch inspirieren. Die ersten Episoden flashen. Der Film wird ein Blockbuster.