257ers

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Ilke Ulusoy

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257ers – das ist wie besoffen die eigene Schwester auf Tinder matchen: fühlt sich gut an, ist aber grundfalsch. Grundfalsch geht es auch auf den Konzerten der Essener Assi-Rap-Kombo zu, denn im Gegensatz zum launigen Kopfnicken, der rapdeutschen Version vom Schlagerschunkeln, wird dort richtig gefeiert: Konfettikanonen, Pogo und Bierrinnen zum Abfüllen des Stammpublikums. Trotz der derben kommerziellen Erfolge mit „Holz“ und „Holland“, doppeltem Gold- und Platin-Status, 1LIVE Krone und Konzert-Venues in Giga-Größen sind die 257ers auch 2019ff ganz eng bei ihren Wurzeln geblieben.

 

Die vom Duo liebevoll als Mutanten titulierten Fans feiern, dass es auch nach dem Durchbruch zum Mainstream behindert bleibt und verlangen von den Veranstaltern, Streaming-Diensten und Hiphop-Reportern jedes Fitzelchen 257ers, das sie irgendwie bekommen können: Für das Jubiläumsalbum „Abrakadabra“ wurde nunmehr sogar Gründungsmitglied Keule ausgegraben, der mit seiner stets konservativen und beherrschten Art noch mehr der Ursprungsunwerte der Ruhrpott-Jungs wiederbeleben soll: 2020 wird also biestig, asozial und hundsgemein.

 

Seit 2005 haben die 257ers eine einzigartige Bandgeschichte im Fun-Rap hingelegt, haben Herzen bewegt, Beziehungen gespalten und Bühnentechniker an den Rand ihrer Belastbarkeit getrieben. Auch im Jahr 2020 werden große und nicht ganz so große Events die Liebe der Jungs zu Schaumpartys und Pogos zu spüren bekommen – dabei wird ein kräftiges Back to the Roots durch die Hallen donnern, aber selbstverständlich auch die Smash-Hits der vergangenen Jahre.